Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften Schwaben auf der 50-Meter-Langbahn in Donauwörth zeigte das Team der TSG Stadtbergen eindrucksvoll, was in ihm steckt. Mit insgesamt 16 vorab qualifizierten Schwimmerinnen und Schwimmern war die TSG angereist, um sich mit den Besten in Schwaben zu messen. Das Ergebnis nach einem anstrengenden Wochenende: 105 Starts, 16 Schwimmer, 40 Medaillen, eine Bilanz, die sich mehr als sehen lassen kann.

Toller Teamgeist als Lohn für harte Trainingsarbeit
Schon die Qualifikation im Vorfeld war für viele Athleten ein großer Erfolg. Dass die Stadtberger Sportler über die gesamte Saison hinweg fleißig trainiert haben, wurde in Donauwörth in fast jedem Lauf deutlich. Ob im Sprint oder auf den kräftezehrenden Langstrecken – die Ausdauer und Schwimmtechnik der TSG-Aktiven war das Resultat monatelanger Vorbereitung.
Besonders stark präsentierte sich die TSG als Gemeinschaft: Am Beckenrand wurde bei jedem einzelnen Start mitgefiebert, die Sportler feuerten sich gegenseitig lautstark an und feierten gemeinsam jede neue Bestzeit. Ein ganz besonderer Dank gilt hierbei dem engagierten Trainerteam. Mit unermüdlichem Einsatz und der richtigen Portion Motivation haben die Trainer die Aktiven nicht nur physisch, sondern auch mental auf diesen Saisonhöhepunkt eingestellt. Dieser Erfolg ist zu einem großen Teil auch ihr Verdienst.
Zahlreiche Medaillen und ein packendes Finale
Die tolle Dynamik im Team spiegelte sich auch in den hervorragenden Einzelergebnissen wider.
Adam Bilberger (2016) sammelte fleißig Edelmetall und siegte unter anderem über 100m Brust und 200m Brust und ergatterte fünf weitere Silbermedaillen. Luca Schmid (2015) konnte auf drei Strecken den Vizejahrgangsmeistertitel für sich beanspruchen und freute sich über einen weiteren Podestplatz über 200m Brust. Arthur Peter (2014) sicherte sich Silber über 400m Freistil sowie eine weitere Bronzemedaille. Jacob Möhlenbrink (2013) war der erfolgreichste TSG Schwimmer und krönte seine starken Leistungen mit einer Serie von sechs schwäbischen Jahrgangsmeistertiteln, unter anderem über 200m Freistil, 1500m Freistil sowie über die Brust- und Schmetterlingsstrecken. Als absolutes Highlight qualifizierte er sich für das offene Finale über 100m Schmetterling, bei dem er seine Leistung noch einmal steigern konnte. Am Ende sicherte er sich in der offenen Wertung aller Altersklassen einen hervorragenden 4. Platz.
Bei den weiblichen Schwimmerinnen zeigte sich Mia Heilmeier (2017) in sehr guter Form. Sie wurde sowohl in Brust als auch auf einer Rückenstrecke schwäbische Jahrgangsmeisterin, und konnte noch zwei weitere Male auf das Siegertreppchen steigen. Ronja Kowalski (2017) steigerte ihre Leistung auf fast allen Strecken und konnte in 100m Freistil eine Gold- sowie über 200m Rücken eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Lena Weinhold (2016) errang eine Silbermedaille und verbesserte bei all ihren Starts ihre bisherigen Bestzeiten. Laura Ferber (2014) und Annelie Bilberger wurden jeweils mit drei Podestplatzierungen für ihren Trainingsfleiß belohnt. Melissa Korutschka (2012) stand gleich achtmal ganz oben auf dem Podest, unter anderem mit Gold über 200m Schmetterling und 100m Schmetterling sowie zahlreichen Silber- und Bronzemedaillen.
Mit tollen neuen Bestzeiten und starken Top-10 Platzierungen komplettierten Emilia Millian (2017), Talea Lutz (2016), Magdalena Bayer (2013), Stefan Hornjak, Felix Korutschka (beide 2016), Philipp Klein (2014) den rundum gelungenen Auftritt der TSG in einem starken schwäbischen Teilnehmerfeld.
Stolzer Blick in die Zukunft
Am Ende des zweitägigen Wettkampfmarathons stand fest: Die TSG Stadtbergen gehört fest zur schwäbischen Spitze. Die gezeigten Leistungen machen Lust auf mehr und beweisen, dass die Nachwuchs- und Leistungsarbeit im Verein Früchte trägt. Nach dieser langen, erfolgreichen Saison haben sich die Sportler und ihre Trainer die bald anstehende Sommerpause mehr als verdient!